Bezirksverband Berlin-Marzahn der Gartenfreunde e. V.
Tipps für den Garten
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Verfasst am 30.03.2020 um 13:54 Uhr

Gartentipps für den April

Landesgartenfachberater Sven Wachtmann empfiehlt ...


Rasenpflege  

Beginnen Sie jetzt mit der Frühjahrskur für den Rasen. Denn der Rasen braucht jetzt Luft und ausreichend Nährstoffe. Für die Luft sorgt das Vertikutieren in Form eines Hand- oder Motorgerätes. Dieses beseitigt den lästigen Rasenfilz. Gräserwurzeln können dann wieder gut durchatmen. Für die Nährstoffe sollte man den Gräsern spezielle Rasendünger bedarfsgerecht zuführen. Am besten eignen sich Langzeitdünger (von 3 bis 6 Monaten) für eine gleichmäßige und dosierte Düngermenge.

Gelbsticker

Foto: Maja Dumat - CC BY 2.0 - flickr

Gelbsticker   

Im Frühjahr kommen wieder unzählige geflügelte Schädlinge an Ihren Zimmerpflanzen vor. Von weißer Fliege, Trauermücken über Blattläuse aber auch Minierfliegen. Abhilfe schaffen Gelbsticker, die aus der natürlichen Schädlingsbekämpfung stammen. Diese Schadinsekten werden geradezu magisch von der gelben Farbe angelockt und bleiben dann am Leim kleben.

Weißdornenrostpilz alias Wacholderrost

Sporenlager

Zu dieser Jahreszeit sind an immergrünen Pflanzen die Rostpilze gut zu erkennen. Es handelt sich um den Kiefernblasenrost und den Wacholderrost. Befallene Teile bzw. ganze Pflanzen sollten restlos entfernt werden.

Rindenmulch - Quelle: Pixabay

Rindenmulch

Damit der Boden nicht zu schnell austrocknet, wird er mit Rindenmulch abgedeckt. Es erspart Ihnen im Sommer häufiges Gießen und unerwünschtes Unkraut. Den Rindenmulch können Sie unter Obstbäumen aber auch in Pflanzungen einbringen. Die Aufbringungsstärke sollte nicht über 10 cm liegen, andernfalls schadet es den Pflanzen. Vor der Aufbringung empfiehlt es sich, dem Boden eine Stickstoffhaltige Düngergabe zu geben. Rindenmulch ist zudem sehr dekorativ.

Stauden - Quelle: Pixabay

Stauden und Gehölze pflanzen

Von März bis Mitte Mai ist eine günstige Zeit, Stauden und Gehölze zu pflanzen oder durch Teilen die Stauden zu verjüngen und hierdurch zu vermehren.

Rhododendron - Quelle: Pixabay

Rhododendron düngen

Wer dunkelgrüne, gesunde Rhododendren mit gutem Blütenansatz möchte, muss seine Pflanzen bis Mitte April gezielt düngen. Geeignet sind hierfür spezielle Rhododendrondünger auf mineralischer oder organischer Basis. Gut erweist sich auch, wenn Sie eine kleine Gabe von Bittersalz hinzugeben. Nicht zu vergessen, dass der Boden sauer sein muss, um die Nährstoffe gut zu verarbeiten.

Obstgehölze

Um noch mehr Früchte an Ihren Obstgehölzen zu erhalten, sollten Sie die Äste in eine waagerechte Position bringen. Versuchen Sie die Äste mit Gewichten zu beschweren, mit Hölzern abzuspreizen oder mit einer Schnur nach unten zu ziehen.

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